ChaChaChá.
(4/4-Takt) Der ChaChaChá stammt aus Kuba.
Er wurde von Enrique Jorrín (u.a.) aus dem Mambo entwickelt und 1957 von den Hamburgern Gerd und Traute Hädrich nach Europa importiert. Der ChaChaChá hat viele Elemente aus anderen Stilrichtungen wie Jazz, Beat und Disco in sich aufgenommen.
Seinen Grundcharakter, der ihn bei allen Altersstufen zu einem beliebten Lateintanz macht, hat er dabei nicht verloren: Im ChaChaChá kommen übermütige Ausgelassenheit und koketter Flirt zum Ausdruck.
ChaChaChá Cubana.
Der ChaChaChá Rhythmus wurde durch die sich langsam verändernde Mambo-Musik vom Kubaner Enrique Jorrín um 1953 entwickelt. Die ursprünglich Mambo- ChaChaChá benannte Tanzform avancierte 1956 zu einem der weltweit beliebtesten modernen Gesellschaftstänze.
Die in Europa verbreitete Form hat nicht mehr viel mit dem Original in Kuba zu tun. Dort wird er häufig auch offen getanzt, und es geht in erster Linie um den Rhythmus - nicht um Figuren.
Afrokubanische Elemente sind genauso ein Teil des Tanzes wie die typischen Latino-Flirts. Im Grunde geht es ja immer wieder um das Spiel der Geschlechter. Ein sehr freier Tanz, der Jeder und Jedem die Möglichkeit bietet, seine eigene Form zu interpretieren.